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Bayern, Preußen und andere Nationalitäten
Ei, Ei, Ei... Ein Preuße fliegt nach
Spanien und geht nach seiner Ankunft in ein vornehmes Lokal. Er liest die
Speisekarte und sieht, dass es „Stierbeidl“, also Stierhoden, gibt. „Ich möchte
die Stierhoden“, sagt er zum Kellner. „Hat es Ihnen geschmeckt, Señor?“ fragt der Kellner freundlich beim
Abservieren. „Ja, ausgezeichnet“, antwortet der 'Außerbayerische', „die nehme
ich nächstes Mal wieder!“ Gesagt, getan. Am nächsten Tag geht er wieder in das
Lokal und bestellt „Stierhoden“. Auch dieses Mal schmecken sie exzellent. Am
dritten Tag bestellt er wieder Stierhoden. Als der Kellner das „Menü“ serviert,
fragt der norddeutsche Gast verwundert: „Warum sind die heute so klein?“ „Äh,
wissen Sie, Señor, hat gewonnen heute ausnahmsweise der Stier!“ 17.07.09 Florian
Pfadisch
Ehrlich währt am längsten... Ein Bayer
steht vor Gericht, weil er zwei Preussen angefahren und schwer verletzt hat.
Richter: "Angeklagter, song's d'Wahrheit!" Bayer: "D'Stross war eisig, mei Wong
is ins Schleidan kemma..." Richter: "Mir ham August, Sie soin d'Wahrheit song!"
Bayer: "Es hod grengt und Laub war auf da Stross..." Richter: "Seit Tagen
scheint d'Sonn. Zum letztn Moi, d'Wahrheit!" Bayer: "Oiso guad. D'Sonn
hod gschiena und scho von weitem hob i de zwoa Preissn gseng. Dann hob i
einfach auf de draufghoidn. Der oane is durch die Frontscheim, der anda is in
Hauseingang gflong. I berei nix!" Richter: "Na, oiso. Warum denn net glei aso?
Den oana verglong ma wenga Sachbeschädigung, den andan wenga Hausfriedensbruch!"
02.03.09 P. Attenberger -
Landshut (unbearbeitete Originalfassung)
Sturkopf... Ein Berliner fragt am
Münchner Hauptbahnhof einen Einheimischen nach dem Weg - und zwar in seiner
gewohnten, unverschämten Berliner Art: "He Sie! Wo jeht et denn hier zum
Marienplatz?" Der Münchner: "Wenns'd mi anständig frogst, dann sog i's da
vielleicht!" Der Berliner: "Nee, denn valoof ick ma lieber!" 25.02.09 Alfons Steinberger -
Holzkirchen
Bairisch ist
international... Ein Bayer
besucht die Frankfurter Messe. Er deckt sich bei verschiedenen Messeständen mit
allerlei Prospekten ein. Wie er so vollbepackt mit all dem wichtigem
Krusch durch die Messe schlendert, hält ihn eine Messehostess auf und fragt den
Bayer: "Möchten Sie gerne von unseren Produkten den neusten Katalog mitnehmen?
Daraufhin schaut er auf seine prall gefüllten Tüten, schaut die Frau an und sagt
zu ihr: "Sie,......wartn's schnei! I schaug, ob i den ned scho hob!" Darauf die
verdutzte Frau: "Oh, excuse me, we have this also in English."
02.10.08 Birgit Niedermayr (Original
unredigiert)
Plumpsklo... Ein Berliner macht Urlaub auf dem Hof des
Sengl-Bauern von Daxlwang. Der hat noch ein richtiges "Häusl" aus Holz - sogar
mit Herzerl in der Tür - auf seinem Anwesen stehen. Als der "Preuße" zum ersten
Mal "aufs Häusl" geht, fällt ihm sein Gebiß in das dunkle, übelriechende Loch.
Er bittet den Sengl-Bauern, ihm zu helfen. Er müsse das Gebiß unbedingt wieder
haben, da es eine große Stange Geld gekostet habe. "Ja mei, do konn i aa ned vui
macha. I konn höchstns de Brettl weggabaun, dass d' owesteign und deine Zähn
suacha kost!" meint der ruhig und gelassen. Gesagt, getan; der Bauer macht die
Verschalung über der Grube weg und der Urlaubsgast steigt hinunter, um seine
dritten Zähne zu suchen. Der Bauer wartet oben. Als er nach einer Viertelstunde
noch nichts hört, ruft er in das dunkle Loch hinunter: "Und, wia schaugt's aus,
find'st as ned?" Der Sommerfrischler antwortet dumpf: "Nee, noch nich! Ick hab
schon zwee Stück probiert, awa keens paßt!" 09.03.08 Walter Steinböck - Hengersberg
Für Durchzug ist gesorgt... Der Hiasl
hat am Vorabend einen riesigen Radi verputzt. Ausgerechnet jetzt, wo er in der
Straßenbahn fährt, "rumpelt" ihm einer
raus, grad daß die Scheiben nicht beschlagen. Empört bemerkt ein Norddeutscher,
der neben ihm steht:"Also sowas!" Worauf der Hiasl ganz ungeniert antwortet:
"Guada Mo, da brauchas net rot wern, des is mir aa scho
passiert!" Variante: Der Hiasl hat am Vorabend einen riesigen Radi
verputzt. Ausgerechnet jetzt, wo er in der Straßenbahn fährt, "rumpelt"
ihm einer raus, grad daß die Scheiben nicht beschlagen. Drei junge Mädchen
kichern unverschämt. Worauf der Hiasl schmunzelt: "Meine Damen, es freut mich
sehr daß Sie so leicht zu unterhalten sind!" 15.02.08 Klaus aus New York
Umständliches Drumherumreden... Ein Ami landet am Hauptbahnhof in München.
"Do you speak English?" fragt er den Hiasl. "Ha?" antwortet dieser. Der Ami
wiederholt ganz langsam und akzentuiert: "DO YOU SPEAK ENGLISH?" Darauf der Hiasl: "Was wuist vo mia?" Letzter
Versuch des Amerikaners: "Sprecken you
english?" Worauf der
Hiasl erleichtert antwortet: "Ja freili! Warum sagst ned glei, was'd brauchst?"
13.02.08 Klaus aus New
York
Lecker... Im tiefsten Urwald verspeisen zwei junge Wilde genüßlich einen
dicken Missionar. Da meint der eine schmatzend: "Des is scho wos anders wia des
Fressn in da Mingana Mensa." 08.05.07 Sabrina Gruber - Kipfenberg
Bierfuizl... Ein Japaner kommt ins Hofbräuhaus und bestellt sich eine Maß
Bier. Die Kellnerin serviert sie ihm samt Bierdeckel. Er trinkt aus und bestellt
sich eine zweite Maß. Die Kellnerin wundert sich, weil der Bierdeckel nicht mehr
da ist und bringt ihm mit dem zweiten Bier einen frischen. Auch nach der zweiten
und dritten Maß Bier fehlt der Bierdeckel des Japaners. Der Kellnerin wird's zu
bunt und sie bringt dem Asiaten die vierte Maß ohne Untersatzl. Der schaut sie
erstaunt an und fragt: "Und, Keks??" 30.04.07 Martin G. - München
Gutgemeint... München,
Hochsommer, 38°C. Auf gut bayrisch: es is sauhoaß! Mitten in der Isar steht ein
Mann in Badehose und füllt einen Maßkrug mit Flußwasser. Als er daraus trinken
will, brüllt ihn ein Münchner an: "Hä, du, wos machst'n du do? Spinnst du
vielleicht? Du konnst doch ned des dreckerte Isarwasser saufa! Da werst doch
krank, kriagst an sakrischen Durchfoi und speib'n muaßt g'wiß aa drauf. D'Hund
und Katz'n scheiß'n eini, des is durch und durch mit Bakterien verseicht. Konnst
froh sei, wennst net draufgehst dabei!" Der Mann in der Isar hält inne und ruft
dem Bayern am Ufer zu: "Wat ham se jesacht, Mann? Sprechen Se keen Deutsch, wa?"
Drauf plärrt der Bayer in perfektem Hochdeutsch noch lauter zurück: "Gaaanz
laaaangsam triiiiinken, daaaas Waaaaasser iiiiist seeeeehr kaaaalt!"
25.04.07 Alexandra Böhm -
Reichertshofen
Im Hofbräuhaus... Zwei Münchner und ein Berliner sitzen im Münchner
Hofbräuhaus zusammen an einem Tisch. Jeder hat eine Maß Bier und eine Portion
frischen Leberkäs mit Kartoffelsalat vor sich. Einer der zwei Bayern nimmt den
Pfefferstreuer und versucht, seinen Kartoffelsalat etwas nachzuwürzen. Trotz
mehrfachen Schüttelns kommt nichts raus. Sein Spezl, der ihn aufmerksam
beobachtet hat, nimmt ebenfalls den Pfefferstreuer, schüttelt ihn, haut ihn paar
Mal vorsichtig auf den Tisch - ohne Erfolg. Es will nix raus, obwohl das Glasl
noch mindestens dreiviertelt voll ist. Dem Berliner ist das Bemühen der beiden
natürlich nicht entgangen. Wortlos nimmt er den Pfefferstreuer und beginnt, mit
einem Zahnstocher die Löcher des Deckels frei zu stechen. Und siehe da, es kommt
Pfeffer heraus, soviel man mag. Die zwei Münchner schauen sich nachdenklich an.
Schließlich brummt der eine: "Siehgst, drum mog i's ned, de Preissn!"
Abenteuerlich...*** Der
Dengler Schorsch aus Pfaffenhofen ist das, was man auf gut bayerisch einen
richtigen "Protz" (Angeber, Aufschneider) nennt. Ein normaler Urlaub ist ihm
nicht gut genug, nein, er will einmal richtig "Extreme Abenteuering" erleben.
Also bucht er vier Wochen im guten, alten "Wilden Westen". Kaum angekommen,
will er es gleich wissen und mietet sich ein Pferd, um sich den Wind der
grenzenlosen Freiheit um die Nase wehen zu lassen. Richtig neidisch könnte man
auf ihn werden bei dem, was er da erleben darf. Unendliche Weite,
Bilderbuchlandschaft und das Wetter spielt auch mit. Leider vergisst der
Schorsch über diesen überwältigenden Eindrücken die Zeit und es fängt bereits an
zu dämmern. "Mist", denkt er sich, "zum Hoamreiten is's scho z'spät. Jetz muaß I
mir a Platzl zum Übernachten im Freien suacha, an Schlafsack und a Brotzeit hob
I ja dabei." Während er auf seinem Pferd noch ein wenig weitertrabt und nach
einer geeigneten Übernachtungsmöglichkeit Ausschau hält, entdeckt er in der
Ferne ein Lagerfeuer. "Des kimmt ja wia g'ruafa", meint er zuversichtlich zu
seinem Ross. "Da reit' ma jetz hi' und schau'n, ob ma ned dort übernachten
derfan." Er gibt seinem Pferd die Sporen und ruck, zuck sind sie beim Lagerfeuer
angelangt. Der Schorsch steigt ab, bindet sein Pferd an einen Strauch und geht
auf das Lagerfeuer zu, an dem zwei Personen sitzen. Er will seinen Augen fast
nicht trauen, als er im Schein des Feuers erkennt, wer es sich da gemütlich
gemacht hat. Da sitzen leibhaftig der Winnetou und sein Blutsbruder Old
Shatterhand. Im ersten Moment verschlägt's dem Schorsch die Sprache. Aber cool
wie er ist, fängt er sich schnell wieder und begrüßt die zwei berühmten
Western-Helden. "How do you do?" fragt er höflich. "Hau di nur her", antworten
die beiden freundlich. Der Schorsch stellt sich vor, erzählt, von woher er kommt
und fragt, ob er die Nacht bei den beiden verbringen darf. "Well, that's no
problem", sagt Old Shatterhand. "Oder, was moanst du, Winnetou?" "Allright, mein
weißer Bruder, I hab nix dagegn." Mittlerweile ist es stockfinstere Nacht
geworden, nur das Lagerfeuer und die Sterne am Himmel spenden den drei Männern
Licht. Plötzlich hören sie aus dem Gebüsch ein Rascheln, Knistern und Knacken.
Dem Huber Schorsch rutscht vor lauter Schiss fast das Herz in die Hose. Das
lässt er sich natürlich nicht anmerken. Old Shatterhand steht auf und geht in
die Richtung, aus der die seltsamen Geräusche gekommen sind. Plötzlich ein
dumpfes Batschen "Psch" und ein lauter, schmerzerfüllter Schrei des Old
Shatterhand. Unmittelbar darauf taucht er aus dem Gebüsch auf, mit einem
riesigen "Veilchen" über dem rechten Auge. Winnetou fragt erst gar nicht, was
passiert ist, sondern meint nur: "Was mein weißer Bruder nicht schafft, werde
ich erledigen." Steht auf und begibt sich zur Suche ins Gebüsch. Es dauert nicht
einmal eine Minute, bis man wieder ein dumpfes "Psch" und einen
markerschütternden Schrei vernimmt. Auch Winnetou kehrt unverrichteter Dinge und
mit einem blauen Auge aus dem Gebüsch zurück. Nun erwacht der alte Angeber im
Dengler Schorsch und er meint überheblich: "Mein Gott, muaß I aus Pfaffenhofen
kemma und mi um enk (euch) zwoa Zipfeklatscher kümmern, weil's ned fähig seid's,
so a winzig's Problem zu lösen?" Und schon ist er im Gestrüpp verschwunden.
Dieses Mal macht es zweimal "Psch, psch!!!", gefolgt von zwei Schmerzensschreien
aus tiefster Kehle. Winnetou wirft Old Shatterhand einen vielsagenden Blick zu,
worauf Old Shatterhand trocken, aber nicht ohne einen gewissen Ausdruck von
Schadenfreude, bemerkt: "Schau hi, der Depp is zwoamoi in'n Recha (Rechen)
neitret'n!" ***
Liebe Leserin, lieber Leser,
bei dieser Geschichte unterstellen wir einfach, dass Winnetou und Old
Shatterhand der bayerischen Sprache mächtig sind.
Erfindergeist... Ein Amerikaner, ein Russe und ein Bayer
unterhalten sich, welche der drei Nationen, Amerika, Russland oder Bayern, mit
bahnbrechenden Erfindungen am meisten zum technischen Fortschritt beigetragen
habe. Der Amerikaner meint stolz: "Wir haben eine Erfindung gemacht, damit kann
man from eine U-Boot under water in die Luft sehen. Well, and this Erfindung
heißt Periskop." Bei solch einer "Vorlage" sieht sich der Russe gezwungen, einen
besonderen Trumpf auf den Tisch zu legen und berichtet mit bedeutungsvoller
Miene: "Und wiär habän einä Äärfiendung gämacht, damit kann man kleinstes
Lebewesen erkäänen. Die Ärfiendung heißt Mikroskop!" Der Bayer hört aufmerksam
zu und ist nicht im geringsten beeindruckt. Schließlich ist er an der Reihe und
meint lässig: "Des is ois recht und schee, wos ihr zwoa do erzählt's. Aber mir
hobn a Erfindung g'macht, do kann koaner mithoit'n." Amerikaner und Russe sind
neugierig und drängen den Bayern, weiterzuerzählen. "Ja", fährt er fort, "mir
hab'n a Erfindung g'macht, mit dera kann ma durch fuchzg (50) Zantimeter (cm)
dicke Wänd' schaugn." "Total unmöglich", "das glaube ich nicht", kommentieren
Amerikaner und Russe die Ausführungen des Bayern. "Jo (doch), glaubt's es nur",
sagt er gelassen. "Des is ganz oafach (einfach). Des is a Fenster!"
Mega-Monster... Selbige drei Herren treffen sich wieder. Heute wetteifern
sie, welches der drei Länder das größte Monster hat. Wieder beginnt der
Amerikaner in der Meinung, einen unschlagbaren Superlativ zu präsentieren.
"Well, wir haben eine Monster, wenn es stellt seine Fuß auf die Erde, ist die
gesamte Gebiet between Mississippi to Missouri bedeckt, kaputt, zerstört." Der
Russe zeigt sich diesesmal unbeeindruckt, weil er sicher ist, dass das größte
Monster der Welt in Russland zuhause sei. "Wiär habän eine Monster, wenn es
streckt seinä Händä in'n Himmäl, hält in jädär Hand einä Planät." "Und", fragt
der Bayer schmunzelnd, "san die Planeten warm?" "Ja, die Planätän sind warm",
antwortet der Russe. "Siehgst", meint der Bayer und lacht, "des san die Eier von
unser'm Monster!"
Reklamation ausgeschlossen... Ein Ehepaar aus Köln macht Urlaub in einem
kleinen bayerischen Dorf. Während eines Spaziergangs kommt der Urlauber am Laden
eines Herrenfriseurs vorbei. "Haareschneiden könnt' ich auch mal wieder
vertragen", denkt er sich und betritt frohen Mutes den Laden. Er kommt sofort an
die Reihe und der Bader beginnt mit seiner Arbeit. Nach Beendigung der
"Behandlung" geht der Urlauber gut gelaunt ins Hotel, um seiner Gemahlin stolz
den neuen Haarschnitt zu präsentieren. "Um Himmels willen, wie siehst du denn
aus?", tobt sie los, "der hat dir ja lauter Stufen reingeschnitten." Über solche
Kritik ist unser Urlauber natürlich nicht sehr erfreut und geht postwendend
zurück zum Bader, um sich zu beschweren. "Also, dat is ja nit in Ordnung, dat se
mia lauta Stufen reinjeschnitten haben", meint er höflich, aber bestimmt zum
Friseur. Der schaut ihn nur herablassend an und meint schließlich ganz sachlich
und trocken: "Moanst vielleicht, dass i wega dir an Aufzug
nei'schneid?"
Doppelt gut... Ein Bayer fliegt von New York nach München. Im Flugzeug
sitzt er drei Damen gegenüber. Ganz salopp fragt er in die Runde: "Na, Mädels,
von wo kemmt's nacha ihr her?" Gibt eine schnippisch zur Antwort: "Wir waren
drei Tage auf dem Nymphomaninnen-Kongress in New York und sind zu dem Ergebnis
gekommen, dass die Indianer die besten und die Bayern die zweitbesten Liebhaber
auf der ganzen Welt sind." Der Bayer steht auf, verneigt sich vor den Damen und
sagt: "Gestatten, Winnetou Salvermoser!" 15.09.06 Karin Binder - Biberachzell
Fremdsprachenkenntnisse... Ein Bayer steht auf einer Isarbrücke und beobachtet gebannt
das wilde Geplätscher des Flusses, als er plötzlich in ca. 200 Meter Entfernung
einen Amerikaner entdeckt, der wild mit den Armen rudert und anscheinend mit dem
Ertrinken kämpft. "Help me, help me!" ruft er verzweifelt. Der Bayer schüttelt
den Kopf und schreit ihm zu: "Des host iatz davo. Hätt'st liaba Schwimma g'lernt
statt Englisch, du Hansdampf!" 23.10.06 Hans Weigl - Emmerting
Unmäßig Maß halten... Ein Münchner und ein Preusse sitzen im
Hofbräuhaus an einem Tisch. Der Münchner zieht an wie ein Stier und trinkt sein
Bier in gewaltigen Zügen. Als er sich die dritte Maß bestellt, meint der Preusse
mißbilligend: "Ich trinke nur, wenn ich Durst habe." Der Münchner schüttelt nur
den Kopf und brummt: "Wia's Viech!" 19.01.07 Martin G. - München
Logisch... "Papi, wo liegt'n Afrika?" fragt die kleine Paula ihren Vater.
"Des woaß I ned so genau. Aber recht weit konn's ned sei'. Bei uns in da Firma
arbat a Neger, der geht zum Mittagessen oiwei hoam."
Neugierig... Ein Japaner steht an einem Obststand auf dem Münchner
Viktualienmarkt. Er möchte Äpfel kaufen und untersucht sie äußerst genau, indem
er einen nach dem anderen in die Hand nimmt. Irgendwann wird es der Standlfrau
zu dumm und sie schreit ihn an: "Tuast iatz ned glei' deine Pratzn weg,
Saupreiß, japanischer!"
Alte Karre... Ein Ami und ein Münchner sitzen im Hofbräuhaus gemeinsam an
einem Tisch. Der Ami gibt an 'wia a Steign voller Affen': "Ich brauche mit
meinem Auto volle drei Tage, wenn ich die Grenzen meiner Ländereien abfahren
will." Meint der Münchner trocken: "So an oiden Karrnhob i aa amoi ghabt!"
19.01.07 Martin G. -
München
Löwengebrüll... Ein Berliner fragt einen Münchner nach dem Weg
zum Löwenbräukeller. Der Münchner: "Gengan's nur oiwei gradaus weiter, nacha
hör'n Sie's scho' bruin (brüllen)!" "Oh, etwa die Löwen?" fragt der Berliner
ängstlich. "Naa, d'Preiss'n!" 20.01.07 Martin G. - München
Wörtlich genommen... Ein Hamburger fragt einen Münchner, wie er nach
Mittenwald kommt. "Des is ganz oafach", meint der Münchner. "Da steigst iatz
in'n Zug ei' und mitten im Woid steigst nacha aus!" 03.02.07 Martin G. -
München
Tipps für ein sonniges
Leben
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