Tag Archives: Apotheke

Rundum-Erneuerung…




“Herr Dokta, mia druckts oan Schoaß nachm andern naus, aber des is ma mittlerweile wurscht. De Scheaß stinga ned und hörn duad ma’s aa ned. Jo, glaum S’ mas, i hob bestimmt scho zwanzge lassn, seit i do bin. Sie ham’s gar ned gspannt, weil mas ned hört und ned schmeckt! Stimmt’s?” “Nehma S’ de Tabletten, Frau Reithmeier, und kumma S’ in a Woch wieder!”, moant da Dokta. Nach ana Woch steht’s wieder auf da Mattn und fragt: “Wos ham S’ ma denn da vaschriebn, Herr Dokta? Obwoi meine Scheaß oiwei no ganz leise san, stinga’s etz auf oamoi wia d’Sau, des hoit koa Mensch aus!” “Wunderbar”, moant da Dokta, “eahna Nasn funktioniert wieder, etz brauch ma nur no wos fia d’Ohrn!”

Ausgehustet…

Der Mederer Schorsch geht in die Apotheke und holt sich einen Hustensaft. Der Apotheker füllt versehentlich Rhizinusöl in ein kleines Fläschchen ab. Er bemerkt den Irrtum erst nach zwei Tagen, als wieder jemand Hustensaft braucht. „Mein Gott“, denkt er bestürzt, „vorgestern hab ich dem Mederer aus Versehen Rhizinus gegeben. Der wird mir was erzählen…“ Just in dem Moment kommt der Schorsch zur Tür herein. „Gebn’s mir no amoi von dem guaten Huastensaft“, meint er freundlich. Der Apotheker ist ganz verdutzt und fragt: „Ja, hod denn der Saft tatsächlich g’holfen?“ „Aber selbstverständlich“, erwidert der Schorsch, „jetzt trau i mi nimmer huast’n!“

Dumm gelaufen…




A junga Bursch sogt, quasi „von Mann zu Mann“, zum Apodägga: „Heit Omd (Abend) bin i bei de Eltern vo meiner neia Freindin eiglodn. Irgendwia hob i im Gfuih, dass danach no wos geht… Kenna Sie mia vielleicht an bsonders guadn Parisa empfehln?“ „Ja, natürlich“, moant da Apodägga freindlich, „der hier ist besonders gefühlsecht und trotzdem absolut sicher, das Stück kostet allerdings zwei Euro fünfzig.“ „Koa Problem, den nimm i“, sagt da junge Hupfa großspurig, zoihd und gähd. Glei drauf kimmt a nomoi und sogt: „Sie, iatz is ma no wos eigfoin. I hob g’hört, dass ihr Muadda aar a ganz a scharfs Luada is. Gebn S‘ ma glei no‘ oan!“ Wiar a am Omd mit de Eltern von seiner neien Freindin am Tisch hockt, beigt a se oiwei ganz diaf übern Teller, dass ma ja sei Gsicht ned siehgt. Irgendwann platzt seiner Freindin da Krogn: „Oiso, wenn i des gwusst häd, dass du so a Riabbe bist und di ned benehma konnst, häd i di meine Eltern ned vorgstellt!“ „Und wenn i gwusst häd, dass dei Vadda Apodägga is, waar i gar ned erschd kemma!“

Unbeirrbar…




De kloane Kathi kummt in d’Marktapodäggn. Zuageh duad’s wia d’Sau und neamd is mehr frei zum Bediena. Des macht da Kathi gar nix aus und sie schreit fiere: „I brauch drei Packl Parisa, gefühlsecht, wenn’s geht!“ D’Verkäuferinnen und d’Kunden stengan do wia vom Blitz droffa und schaung ganz verlegn gradaus. Bloß da Apodägga dafangt se glei wieder und weist d’Kathi z’recht: „Erstens schreit ma ned oafach so in’n Raum, sondern wart‘, bis ma drokummt! Zwoatns is des nix fia kloane Kinder und drittns schickst ma dein‘ Vadda her, dass i amoi a ernsts Wort mit eahm red!“ Da Kathi gähd am Apodägga sei Text am A… vorbei und sie gibt zruck: „Erstens hob i in da Schui glernt, dass ma laut und deitlich redn soi. Zwoatns is des nix FIA, sondern GEGN kloane Kinder. Und drittens san de Parisa fia mei Muadda. De fliagt übermoang fia drei Wocha nach Ibiza!“

Gut eindgedeckt…




Gut eindgedeckt…
“Bittschön, Herr Gramlinger, des san eahnare Schlaftablettn”, sagt da Apotheker zum Gramlinger Ernst. “De glangan eahna bestimmt an ganzn Monat.” “Oh mei”, moant da Ernst, “so lang wollt i eigndlich ned schlaffa!”

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Der Sepp ist krank und schickt seine Frau zum Arzt. Als sie wieder heimkommt, hat sie ein Päckchen dabei und sagt: „Da Dokta hod da Zapferl verschriebn.“ „Wie soll i die nehma?“, fragt der Sepp. „Des woaß i aa ned, i geh nomoi hi zu eahm.“ Sie kommt zurück und erklärt: „Er sagt, du sollst die Zapferl rektal einführn.“ „Wos is‘n des scho wieda?“, will der Sepp wissen. „Des hob i aa no nia ghört, nachad muaß i hoid nomoi zum Dokta.“ Als sie schon wieder in der Praxis steht, schreit derArzt sie entnervt an: „Sagen Sie ihrem Mann, er soll sich die Dinger in den Arsch schieben!“ Daheim angekommen, fragt sie der Sepp: „Und, wos hod a gmoant?“ „Beleidigt is a!“