Category Archives: Lugge und Kare

Wettervorhersage…




Da Lugge und da Kare woin auf’n Berg geh. Nach zwoa Kilometer moant da Lugge: “Kare, geh weida, kehr’ ma um, es werd glei’ renga.” “Spinnst?” sagt da Kare, “i siehg koa oanzigs Wolkerl am Himme!” Da Lugge zoagt auf zwoa Dackel: “Do, schaug hi, d’Hund laffa scho diaf!”

Blindes Vertrauen…




Da Lugge und da Kare fahrn mit’m Auto von da Wirtschaft hoam, alle zwoa ham an Fetznrausch im Gsicht. As Tempo werd oiwei rasanter, auf oamoi schreit da Kare: “Mensch, Lugge, fahr ned so schnell!” “Wiaso i? I hob g’moant, du fahrst!”

Oben ohne…




“Eigentlich schad”, sagt da Kare zum Lugge, “dass sich des OBEN OHNE bei de’ Weiber ned so durchsetzen hod könna. Beim MINI is des scho’ wos anders.” “Koa Wunder” moant da Lugge, “Knia hod a jede!”

Guten Appetit…




“Griaß di, Kare, wia geht’s da denn oiwoi, was treibst denn die ganze Zeit?” fragt da Lugge sein Freind wia sa se dreffa. “Dankschön der Nachfrag”, sagt da Kare, “mir geht’s sauguad, i hob a neue Arbad.” “Ehrlich? Ja, sauber! Was machst nacha?” “Ja, hmm”, druckst da Kare rum, “i scham mi fast a bissl dafür.” “Jetz’ stell di ned a so o, ruck raus mit da Sprach! Wos is des für a neia Job?” wui da Lugge wissen. “Oiso guad, i arbad etz am Bandl in am Nasenpopel-Partymischungs-Herstellungsbetrieb”, erklärt da Kare. “Tss, ss, ss”, macht da Lugge und schüttelt an Kopf. “Was genau machst’n do?” bohrt a neugierig weida. “Ja, wia da Nama scho’ sagt, in dera Firma wern Nasenpopel, oiso Nasenrammeln, abg’wogn, in Tüten verpackt und ois Partymischung vakafft. Des möchst ned glaub’n, wia des G’schäft lafft.” “Mi host g’haut”, moant da Lugge. “Und wia schaugt’s da mit’m Diri Dari aus? Verdienst aa g’scheid bei dem Gschäft?” “Ehrlich g’sagt, d’Bezahlung is ned so guad, aber fressn deaf ma bis zum Umfoin!”

Knochenjob…




“Wia geht’s da denn, oider Spezi? Was machst oiwei?” fragt da Lugge an Kare, wia sa se a anders Moi dreffa. “Oh, Lugge, mia geht’s momentan gar ned so guad, i hob a neie Arbad”, moant da Kare ganz dalext. Ma siehgts eahm o, dass a fix und fertig is. “Ja, erzäih, wos host nachad fiar an Job?” “Oh mei, i bin etz am Bau. Da geht’s zu wia vor fuchzg Johr. Schubkarrnweis an Mörtel fahrn, Stoana schleppn und schaufeln, von fruah bis spaad. Da woaßt auf d’Nacht, was d’ do hast, des konnst ma glaubn.” “Des glaab’ i dir auf’s Wort”, sagt da Lugge. “Wia lang machst’n des scho?” “No ned lang, morgn fang i o!”

Alte Freundschaft…




Da Lugge und da Kare kenna se scho seit eahnara Kindheit. Jedesmoi, wenn sa se dreffa, fragt da Lugge zur Begrüßung: “Grüaß di, Kare, wia geht’s da denn?” “Ja, guad geht’s ma, nix B’sonders passiert”, gibt da Kare jedsmoi zur Antwort. So geht des scho seit Ewigkeiten. Irgendwann werd’s am Lugge z’bläd, wahrscheinlich hod a an schlechtn Dog dawischt und fahrt an Kare o: “Etz sog i da moi wos, oida Späze, schee is des fei ned von dir. I frag di jedsmoi, wenn ma uns dreffa, wia’s da geht. Aber du, du fragst nia. Di interessiert des scheints überhaupt ned, wia’s mir geht.” “Ja Lugge, da muaß i dir recht gebn. Des is koa feiner Zug von mir, dass i di no nia gfragt hob, wia’s da geht. Aber des hol i etz sofort nach. Oiso Lugge, wia geht’s da denn?” “Ach”, seufzt da Lugge, “frag mi liaba ned!”