Author Archives: bayerischewitze

Falsche Richtung…




Da Schorsch hod se neie Stiefe kaaft und wui’s seina Traudl zoagn. Ganz stoiz steht a vor ihr und moant:“Na, wos sagsd?“. „Was soi i sogn?“ frogt sei Traudl und schaugt eahm ratlos o. Da Schorsch geht naus, ziagt se nackad aus und kimmt, bloß mit de Stiefe o wieda eini:“Na, wos sogsd jetzt?“ frogd a ganz erwartungsvoi. Sei Traudl schüttelt ratlos den Kopf: “I woas ned, wos Du wuisd. Du schaugsd aus wia imma“, und nach am prüfenden Blick vo obn bis untn moand’s dann no: “und der hängd aa, wia imma!“ Da werd da Schorsch saua und plerrt: “Red ned so an Schmarrn, der hängd net, der bewundert meine neian Stiefe!!!“ Drauf moant sei Traudl ganz ung’rührt: “Na waars gscheida gwen, wenns’d an neia Huat kaaft hädst!“ (Unbearbeitete Originalfassung)

Bekannte Gesichter…




Da Sepp hod se a Blondine oglacht. Wia’s as erste moi mitnand im Bett liegn, fragt’s da Sepp: “Sog amoi, war i da erschde, mit dem’s d’ gschnackselt host?” D’Blondine übalegt a bissl, dann moant’s: “Ko scho sei, dei Gsicht kimmt ma irgendwia bekannt vor!”

Systematisch…




“Stell da vor”, sogt da Sepp zu seina Frau, “grod hod ma da Stenz vom zwoatn Stock vorgschwärmt, dass a bis auf oa oanzige scho olle Weiber in unserm Haus gschnackslt hod. “Hmmmh”, überlegt sei Frau, “des konn bloß de arrogante Werbeschixn vom Erdgeschoß sei!”

Beziehungen…




Sitzn wia jede Woch a Gymnasiallehra, a Realschuilehra, a Voiksschuilehra und a Huifschuilehra im Haus vom Gymnasiallehrer beim Kartl’n beinanda. So umra zwölfe is dann as Bier aus und da Realschuilehrer moant: „des macht, i wohn glei ums Eck. I fahr schnei amoi hoam und hoi a Tragl Hells.“ Gsagt is do und scho 10 Minutn spada is a wieda do — allerdings ohne Bier. „Stellts eich vor, wia i rechtsrum fahr, steht d’ Schmier, hoit mi auf, last mi blosn und, wos soi i eich sagn? 1,2 Promill und da Lappn is weg – tuat ma echt leid!“ Sogt da Hauptschuilehra: „Macht nix, i wohn links rum, do steht d‘ Schmier bestimmt ned – i hoi bei mir dahoam a Tragl.“ Gsagt is do und nach zehn Minutn is a wieda do — aa ohne Bier. „Des gibt’s doch gar ned, wia i linksrum fahr, steht da a d‘Schmier, hoit mi auf, last mi aa blosn und, wos soi i eich sag’n? 1,5 Promui und mei Lappn is etz aa weg – tuat ma echt leid!“ „Des is zwar saubläd, aber ned schlimm“, sogt da Huifsschuilehra, „i wohn grodaus und de Bazen wer’n doch ned da aa no steh – i hois s‘Bier bei mir dahoam.“ Nach fünf Minutn is a scho wieda do — mit zwoa Tragl Bier. Etz woin de Kollegn natürliich vom Huifsschuilehra wissn, ob er aa vo da Schmier kontrolliert worn is. „Ja, scho, aba i kenn doch meine Buam!“ (unbearbeitete Originalfassung)

Vermisstenmeldung…




A Mo kummt ganz aufgregt aufs Polizeipräsidium und zoagt dem Beamten a Buidl vo seina Frau: “Herr Wachtmoasta, i mecht a Vermisstenmeldung aufgebn, mei Frau is seit zwoa Dog nimma hoamkemma. Bitte, bitte, suacha S’es!” Da Polizist schaugt se des Buidl lang o und frogt: “Warum?”

Sicheres Erkennungsmerkmal…




A Bsuffana wackelt übern Parkplatz und dappt mit de Händ über jeds Autodach. Da Parkwächter schaugt eahm amüsiert zua und frogt: „Moana S‘, dass S’ eahna Auto a so leichter finden?“ „Fraa-aale“, lallt da Bsuffane, „mei Auto hod a Blauliacht!“

Bewerbung…




„Host scho ghead, Sepp? D’Polizei suacht an Mo, groß, stark, broade Schultern, der wo jede Woch‘ in a anders Schmuckgschäft eibricht!“ „Moanst, soi i mi amoi bewerbn?“

Passende Arbeitskleidung…




A nackada Radler fahrt übern Viktualienmarkt und werd vo zwoa Wachtmoasta aufghoitn. Da oane fragt: “Sogn S’ amoi, warum fahrn Sie am helliachtn Dog nackad mittn in München umanand? Des gibt a saftige Straf!” “I konn ma nix mehr zum Oziang leistn, Herr Wachtmeister, i hob a Frau und acht kloane Kinder dahoam.” Do sagt da anda Polizist: “Ja, wenn des so is, kenna S’ weidafahrn, Sie ham ja s’Arbadsgwand o!”

Ansprechender Text…




Drei Bettler hocka am Omd in da Wirtschaft und macha Inventur. Da erste hod 15 Euro in sei’m Becher. Auf sei’m Schuidl steht: “I hob Hunga!” Da zwoate hod 23 Euro eignomma mit dem Text: “I hob Frau und Kind und koa Arbad!” Da dritte Bettler hod’s Geld überoi ghabt, im Becher, im Hosensackl, in de Strümpf und Schuah und wiar a’s zammzählt hod, warn’s 556 Euro. “Mensch, wia host’n des gmacht, wos steht’n auf dei’m Schuidl?”, frogn de andan zwoa ganz neidisch. “I kumm aus Österreich und wüü wieder haam!”