Tag Archives: Unterhaltung

Polonaise…




Da Lugge und da Kare genga sternhaglblau vom Kocherlboi hoam und kemma aus Vasehgn in an Trauerzug eini. Wia s‘ a Zeitlang mitganga san, moant da Kare: „Is etz de Polonäs no ned boid aus?“

Mindestabnahmemenge…




Eine Berlinerin ist auf der Wiesn und geht ins „Winzerer Fahndl“. „Tach, een kleenes Bier“, sagt sie zur Kellnerin. Die Bedienung schaut die Dame eindringlich an, dann antwortet sie freundlich, aber bestimmt: „Wissen S‘ wos, kemma S‘ wieder, wenn S‘ an richtigen Durscht ham!“

Schlecht erzählt…




Ein Sommerfrischler kommt in einen bayerischen Gasthof, wo er sich an einen freien Tisch setzt und eine Halbe bestellt. Während er an seinem Bier zuzelt, hört er ein Dutzend gestandener Mannsbilder am Stammtisch fürchterlich lachen. Dann sagt einer von ihnen „Zwoarafuchzge!“ und alle lachen erneut schallend. Ein anderer Stammtischler ruft:“Siemaneinzge!“ Wieder ertönt herzhaftes Gelächter, dass die Bäuche der geselligen Mannsbilder nur so wackeln. Auch nach der Zahl „Zwoahundertdreizehn!“ lachen alle Männer lauthals. Der Sommerfrischler wird neugierig. Er steht auf und geht zum Stammtisch hinüber: „Sagen Sie, meine Herren, was machen sie da für ein lustiges Spiel? Kann ich da vielleicht auch mitspielen?“ Einer der Stammtischler erklärt bereitwillig: „Ja, wissn S‘, mia ham in de letztn fuchzg Johr so vui Witz gsammed, de mia alle auswendig kenna. Die hamma durchnummeriert; iatz brauch ma bloß no de Zahl sogn, und a jeder woaß, wos für a Witz gmoant is.“ Der Sommerfrischler ist begeistert: „Darf ich mal eine Zahl sagen?“ Die Stammtischler nicken ihm aufmunternd zu. „Dreiundachtzig!“ sagt er laut und blickt erwartungsvoll in die Runde. Nichts, keiner verzieht eine Miene. Er versucht es noch einmal: „Vierundsechzig!“ Abermals bleiben alle ernst. „Ja, warum lacht denn niemand, wenn ich eine Nummer nenne?“ fragt der Sommerfrischler enttäuscht. Darauf meint ein anderer Stammtischler trocken:“Ja mei, es kummt scho aa drauf o, wia mar an Witz vazäihd!“

Jodel-Kurs…




Jodel-Kurs…
Zwei Chinesen machen eine Bergtour in den Alpen. Im Gepäck haben sie auch ein Kofferradio. Beim Gipfelkreuz angekommen, packen sie ihre Brotzeit aus; dabei fällt das Radio in eine Schlucht. Da meint der eine: „Hola i da Ladio, oda hola du da Ladio?“

Maß halten…




Maß halten…
Ein Münchner und ein Preusse sitzen im Hofbräuhaus an einem Tisch. Der Münchner zieht an wie ein Stier und trinkt sein Bier in gewaltigen Zügen. Als er sich die dritte Maß bestellt, meint der Preusse mißbilligend: „Ich trinke nur, wenn ich Durst habe.“ Der Münchner schüttelt nur den Kopf und brummt: „Wia’s Viech!“

Mega-Monster…




Mega-Monster…
Selbige drei Herren treffen sich wieder. Heute wetteifern sie, welches der drei Länder das größte Monster hat. Wieder beginnt der Amerikaner in der Meinung, einen unschlagbaren Superlativ zu präsentieren. „Well, wir haben eine Monster, wenn es stellt seine Fuß auf die Erde, ist die gesamte Gebiet between Mississippi to Missouri bedeckt, kaputt, zerstört.“ Der Russe zeigt sich diesesmal unbeeindruckt, weil er sicher ist, dass das größte Monster der Welt in Russland zuhause sei. „Wiär habän eine Monster, wenn es streckt seinä Händä in’n Himmäl, hält in jädär Hand einä Planät.“ „Und“, fragt der Bayer schmunzelnd, „san die Planeten warm?“ „Ja, die Planätän sind warm“, antwortet der Russe. „Siehgst“, meint der Bayer und lacht, „des san die Eier von unserm Monster!“ 

Mega-Monster gibt es auch als Video in YouTube

Erfinder unter sich…




Wettergockel - Bayerische Witze für gesellige AnlässeErfinder unter sich…
Ein Amerikaner, ein Russe und ein Bayer unterhalten sich, welche der drei Nationen, Amerika, Russland oder Bayern, mit bahnbrechenden Erfindungen am meisten zum technischen Fortschritt beigetragen habe. Der Amerikaner meint stolz: „Wir haben eine Erfindung gemacht, damit kann man from eine U-Boot under water in die Luft sehen. Well, and this Erfindung heißt Periskop.“ Bei solch einer „Vorlage“ sieht sich der Russe gezwungen, einen besonderen Trumpf auf den Tisch zu legen und berichtet mit bedeutungsvoller Miene: „Und wiär habän einä Äärfiendung gämacht, damit kann man kleinstes Lebewesen erkäänen. Die Ärfiendung heißt Mikroskop!“ Der Bayer hört aufmerksam zu und ist nicht im geringsten beeindruckt. Schließlich ist er an der Reihe und meint lässig: „Des is ois recht und schee, wos ihr zwoa do erzählt’s. Aber mir hobn a Erfindung g’macht, do kann koaner mithoit’n.“ Amerikaner und Russe sind neugierig und drängen den Bayern, weiterzuerzählen. „Ja“, fährt er fort, „mir hab’n a Erfindung g’macht, mit dera kann ma durch fuchzg (50) Zantimeter (cm) dicke Wänd‘ schaugn.“ „Total unmöglich“, „das glaube ich nicht“, kommentieren Amerikaner und Russe die Ausführungen des Bayern. „Jo (doch), glaubt’s es nur“, sagt er gelassen. „Des is ganz oafach (einfach). Des is a Fenster!“

Im Hofbräuhaus…




Im Hofbräuhaus…
Zwei Münchner und ein Berliner sitzen im Münchner Hofbräuhaus zusammen an einem Tisch. Jeder hat eine Maß Bier und eine Portion frischen Leberkäs mit Kartoffelsalat vor sich. Einer der zwei Bayern nimmt den Pfefferstreuer und versucht, seinen Kartoffelsalat etwas nachzuwürzen. Trotz mehrfachen Schüttelns kommt nichts raus. Sein Spezl, der ihn aufmerksam beobachtet hat, nimmt ebenfalls den Pfefferstreuer, schüttelt ihn, haut ihn paar Mal vorsichtig auf den Tisch – ohne Erfolg. Es will nix raus, obwohl das Glasl noch mindestens dreiviertelt voll ist. Dem Berliner ist das Bemühen der beiden natürlich nicht entgangen. Wortlos nimmt er den Pfefferstreuer und beginnt, mit einem Zahnstocher die Löcher des Deckels frei zu stechen. Und siehe da, es kommt Pfeffer heraus, soviel man mag. Die zwei Münchner schauen sich nachdenklich an. Schließlich brummt der eine: „Siehgst, drum mog i’s ned, de Preissn!“

Bierkekse…




Bierkekse…
Ein Japaner kommt ins Hofbräuhaus und bestellt sich eine Maß Bier. Die Kellnerin serviert sie ihm samt Bierdeckel. Er trinkt aus und bestellt sich eine zweite Maß. Die Kellnerin wundert sich, weil der Bierdeckel nicht mehr da ist und bringt ihm mit dem zweiten Bier einen frischen. Auch nach der zweiten und dritten Maß Bier fehlt der Bierdeckel des Japaners. Der Kellnerin wird’s zu bunt und sie bringt dem Asiaten die vierte Maß ohne Untersatzl. Der schaut sie erstaunt an und fragt: „Und, Keks??“